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DVG Media
DVG-MEDIA
 
Die „Deutsche Vulkanologische Gesellschaft“ eröffnet mit DVG MEDIA im Sommer 2021 ein neues digitales Informations- und Lernangebot für alle vulkanologisch interessierten Menschen sowie für Schüler und Studenten im In- und Ausland.
Über ihre Science-Facebook-Gruppe „DVG MEDIA professional“ dient die DVG-MEDIA zusätzlich dem direkten Austausch unter Wissenschaftlern innerhalb einer nationalen und internationalen Community aus Vulkanologen, Geophysikern und Geowissenschaftlern interdisziplinär verwandter Forschungsgebiete.
Die DVG MEDIA publiziert ihre Medien in den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und Instagram-TV. Später erweitern wir das Angebot mit der Ausstrahlung von weiteren Kurzfilmen auf YouTube und Vimeo. Ausführliche Textbeiträge (z. B. Publikationen und Pressenachrichten) werden zusätzlich über die Homepage der DVG gebündelt und veröffentlicht.
Ein zweiter Zweig unserer Presse widmet sich der Informationsverbreitung über unsere lokalen Veranstaltungen rund um die Vulkangebiete der Ost- und Westeifel (RP) und dem Vogelsberg (Hessen). Schauen Sie bitte hierzu auch auf die Homepage unserer Sektion Vogelsberg (https://www.dvg-vb.de/).
Für unsere Text- und Medien- Beiträge gilt in allen Fällen die Wahrung des Urheberrechtschutzes. Das „Teilen“ auf den Social Media - Plattformen ist natürlich unter Wahrung der Social Media-AGBs (insbesondere unter Einbezug der Nennung der Quelle) ausdrücklich erlaubt. Extern der Social Media -Plattformen werden die Nutzungsrechte unserer Beiträge über die DVG MEDIA verwaltet und können jederzeit unter dvg-media@t-online.de angefragt werden. Die „Deutsche Vulkanologische Gesellschaft“ fördert schulische und universitäre Ausbildung. Bitte sprechen Sie uns an, wir unterstützen Weiterbildungsinteressen über unsere Kernkompetenz Vulkanologie gerne.
DVG Media wird von den wissenschaftlichen Mitgliedern der „Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft“ mit informativen wissenschaftlichen Berichten, Exkursionsnachrichten, Pressemitteilungen und visuellen Inhalten gespeist. Unser Pressedienst veröffentlicht wissenschaftlich verifizierte Texte und Daten. Sie erreichen die Pressestelle der DVG unter dvg-media@t-online.de.

Mit freundlichem Glückauf
Ihre DVG e.V.
DVG Media - 2021
  
Nr. 01/2021
  
Artikel zur Pulvermaar-Exkursion
  
"Bericht über eine Exkursion (2020) von DVG-Geowissenschaftlern zum Pulvermaar bei Gillenfeld (Westeifel) und die dabei gewonnenen Erkenntnisse zur Genese von Maar-Eruptionen"
DVG Media - 2020
Nr. 04/2020
  
Vulkanisch-tektonische Strukturen und CO2-Entgasungsmuster im Becken des Laacher Sees, Deutschland
  
Abstract: Der Laacher See-Vulkan ist das jüngste (12.900 Jahre BP) Eruptionszentrum des quartären Osteifel-Vulkanfeldes in Deutschland. Es hat den Laacher See gebildet, den größten vulkanischen See in der Eifel. Neue bathymetrische Daten des Laacher Sees wurden mit einem Echolot-System erfasst und mit topographischen Lichtdetektions- und Entfernungsdaten (LiDAR) des Laacher See-Vulkangebietes zu einem integrierten digitalen Höhenmodell zusammengeführt.
Dieses Modell liefert detaillierte morphologische Informationen über das Vulkanbecken und die Ergebnisse des Sedimenttransports darin. Die morphologische Analyse des Laacher See-Vulkans zeigt eine steile innere Kraterwand (Neigung bis zu 30°), die sich nach Süden öffnet. Das Laacher See-Becken ist in einen tiefen nördlichen und einen flacheren südlichen Teil unterteilt. Die breiteren unteren Hänge, die mit bis zu 25° geneigt sind, gehen über eine schmale Übergangszone in den fast flachen zentralen Teil (maximale Wassertiefe von 51 m) über. Erosionsprozesse der Kraterwand führen zur Ablagerung von Vulkanikklastika als große Deltas im Seebecken.
Am nordöstlichen Teil des Sees wurde eine große subaquatische Rutschung identifiziert. CO2-Entgasungsschächte (Nassmofetten) im Laacher See wurden über ein Strahlecholot-System durch Gasblasen in der Wassersäule identifiziert. Diese sind im nördlichen Teil des Sees häufiger, wo sich die Nassmofetten in einem fast kreisförmigen Muster ausbreiten und den Kraterrand des nördlichen Eruptionszentrums des Laacher See-Vulkans nachzeichnen. Außerdem stehen möglicherweise bevorzugte Wege für den konzentrisch im Kraterrand verteilten Gasausfluss in Zusammenhang mit vulkano-tektonischen Verwerfungen. Im südlichen Teil des Laacher Sees treten CO2-Quellen in hoher räumlicher Dichte nur innerhalb des Zentrums der bogenförmigen Struktur Barschbuckel auf, die möglicherweise einen Tuffring nachzeichnet.
DVG Media - 2019
  
Nr. 01/2019
  
Tuffe des Riedener Vulkankomplexes - Naturwerksteine aus der vulkanischen Osteifel
  
Im ersten Beitrag der DVG-DIGITAL werden die Tuffe des Riedener Vulkankomplexes mit ihrer bautechnischen Nutzung dargestellt.
Nr. 02/2019
Physik der Vulkane 2019 - Physics of Volcanoes 2019
Am 27./28 Februar 2019 startete im Laacherseehaus das diesjährige Symposium Physics of Volcanoes. 177 Vulkanologen, Geophysiker, Geochemiker und andere Geowissenschaftler - vorwiegend aus dem deutschen Sprachgebiet - waren angereist, um über magmatische und vulkanologische Prozesse zu diskutieren, Forschungsergebnisse und technische Entwicklungen auszutauschen sowie Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltung, die von Prof. Hardy Pfanz von der Universität Duisburg-Essen mit Unterstützung durch die DVG organisiert wurde, schloss am 2. März 2019 mit einer ganztägigen Exkursion durch das Laacher-See-Gebiet.
  
Nr. 03/2019
  
Mofettenvegetation als Indikator für die geogene CO2-Emission: Eine Fallstudie über die Ufer des Vulkans Laacher See, Vulkaneifel, Deutschland
  
Prof. Hardy Pfanz ist Mitglied der DVG und Kontaktperson des Vorstandes zum Wissenschaftlichen Beirat. Er forscht und lehrt am Institut für Angewandte Botanik und Vulkanbiologie in der Fakultät für Biologie der Universität Duisburg-Essen in Essen. Mit weiteren Co-Autoren hat er Untersuchungen zur Mofette U1 im Bereich der ehemaligen Jesuitenville am Südostufer des Laacher Sees unter obigem Titel online veröffentlicht.
Unter dem folgenden Link kann man die komplette Veröffentlichung kostenlos auf den PC laden:

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